Glossar

Zulässige Gesamtverformung

Zulässige Gesamtverformung taucht in Datenblättern und Anleitungen ständig auf, wird aber selten erklärt. Hier stehen Definition, Einordnung und der Bezug zur Fuge.

Definition

Angabe, um wie viel Prozent der Fugenbreite sich eine Fuge dauerhaft dehnen und stauchen darf, ohne dass der Dichtstoff reißt oder sich ablöst. Elastische Silikone sind häufig für 20 oder 25 Prozent klassifiziert, plastoelastische Acryle für deutlich weniger. Im Datenblatt steht dafür eine Klasse wie 25LM.

Was dahinter steckt

Der Begriff ist kein Selbstzweck, sondern hilft beim Einordnen. Sobald er sauber verstanden ist, lassen sich Produktversprechen und Handwerkerangebote deutlich besser bewerten.

Was das konkret bedeutet

Anleitungen und Hintergründe, in denen Zulässige Gesamtverformung eine Rolle spielt, findest du im Themenbereich Dichtstoffe & Materialien.

Das gehört dazu

Häufige Fragen

Sind die Angaben zu Zulässige Gesamtverformung verbindlich?

Es ist eine redaktionelle Erklärung mit typischen Werten. Verbindlich sind das Datenblatt des Produkts und die einschlägigen Fachregeln.

Gibt es andere Bezeichnungen für Zulässige Gesamtverformung?

Hersteller und Handwerk verwenden teils abweichende Namen. Maßgeblich ist, was im Datenblatt des konkreten Produkts steht.

Wie unterscheidet sich Zulässige Gesamtverformung von verwandten Begriffen?

Die verwandten Begriffe unten grenzen das Thema ein. Der Unterschied liegt meist im Material, in der Aushärtung oder im Einsatzbereich.

Nächster Schritt

Anleitungen rund um Fugen