Glossar
Hautbildungszeit
Was Hautbildungszeit bedeutet, lässt sich kurz sagen, die Folgen für die Fuge sind der eigentliche Punkt. Hier steht beides.
Definition
Zeit nach dem Auftragen, bis sich an der Oberfläche des Dichtstoffs eine Haut bildet. Bis dahin lässt sich die Fuge glätten und korrigieren, danach reißt die Oberfläche beim Nacharbeiten. Bei Silikon liegt sie je nach Produkt, Temperatur und Luftfeuchte meist bei etwa 5 bis 20 Minuten.
Kurz eingeordnet
Der Begriff ist kein Selbstzweck, sondern hilft beim Einordnen. Sobald er sauber verstanden ist, lassen sich Produktversprechen und Handwerkerangebote deutlich besser bewerten.
In der Praxis
Praxiswissen zu Hautbildungszeit sammeln wir im Themenbereich Fugen & Abdichten.
Verwandte Begriffe
- Bewegungsfuge
- Primer
- Schlauchbeutel
- Acryl-Dichtstoff
- Hohlkehle
- Butyl-Dichtstoff
- Fugenflanke
- Polyurethan-Dichtstoff
- Weichmacherwanderung
Was oft gefragt wird
Gibt es andere Bezeichnungen für Hautbildungszeit?
Hersteller und Handwerk verwenden teils abweichende Namen. Maßgeblich ist, was im Datenblatt des konkreten Produkts steht.
Wo finde ich die Werte für mein Produkt?
Im technischen Datenblatt des Herstellers, das meist auf der Herstellerseite zum Download bereitsteht. Dort stehen Untergründe, Zeiten und Grenzwerte.
Wie unterscheidet sich Hautbildungszeit von verwandten Begriffen?
Die verwandten Begriffe unten grenzen das Thema ein. Der Unterschied liegt meist im Material, in der Aushärtung oder im Einsatzbereich.
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