Glossar
Weichmacherwanderung
Weichmacherwanderung ist ein Fachbegriff mit klarer Bedeutung und typischen Missverständnissen. Beides steht hier, mit Blick auf die Praxis.
Definition
Übergang von Weichmachern aus einem Material in ein angrenzendes, etwa aus einem Dichtstoff in Naturstein oder aus einer Kunststoffdichtung in eine Fuge. Folgen sind dunkle Randzonen, klebrige Oberflächen oder Verfärbungen. Deshalb gibt es spezielle Natursteinsilikone und Verträglichkeitsangaben der Hersteller.
Einordnung
Der Begriff ist kein Selbstzweck, sondern hilft beim Einordnen. Sobald er sauber verstanden ist, lassen sich Produktversprechen und Handwerkerangebote deutlich besser bewerten.
So begegnet es dir
Anleitungen und Hintergründe, in denen Weichmacherwanderung eine Rolle spielt, findest du im Themenbereich Dichtstoffe & Materialien.
Verwandte Begriffe
- Zulässige Gesamtverformung
- Hohlkehle
- Glättmittel
- Silikonentferner
- Fungizide Ausrüstung
- Abformsilikon
- Anschlussfuge
- Schlauchbeutel
Häufige Fragen
Wo begegnet mir Weichmacherwanderung in der Praxis?
Typischerweise im technischen Datenblatt, auf der Kartusche, in Verarbeitungshinweisen oder im Angebot eines Fachbetriebs.
Wie unterscheidet sich Weichmacherwanderung von verwandten Begriffen?
Die verwandten Begriffe unten grenzen das Thema ein. Der Unterschied liegt meist im Material, in der Aushärtung oder im Einsatzbereich.
Was bedeutet Weichmacherwanderung?
Übergang von Weichmachern aus einem Material in ein angrenzendes, etwa aus einem Dichtstoff in Naturstein oder aus einer Kunststoffdichtung in eine Fuge. Folgen sind dunkle Randzonen, klebrige Oberflächen oder Verfärbungen. Deshalb gibt es spezielle Natursteinsilikone und Verträglichkeitsangaben der Hersteller.
Nächster Schritt
Anleitungen rund um Fugen